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Aikido – Familientraining e.V.

Das Versprechen für heute

„(K)Urlaub“ der besonderen Art – Taido – Winterlehrgang in Hannover

Eine ganz besondere Form des Urlaubs, oder vielleicht sogar „Kurlaubs“ ist der Taido-Winterlehrgang in Hannover.

Kenji Hayashi betreibt in Hannover seit etwa 30 Jahren zusammen mit seiner Frau Ulla ein sehr schönes Dojo. Dort finden außerhalb des normalen Training regelmäßig Lehrgänge mit einer großen Bandbreite an Inhalten statt. Taido – Sotaiho – Misogi u.v.m.

Hier ein Beispiel des Tagesablaufs während des Lehrgangs:

Tagesablauf

8.00   –    9.00 Uhr      Atemübungen, Sotaiho, Meditation
9.00   – 10.00 Uhr      Frühstück (Müsli, Brot, Obst)
anschließend:  gemeinsame Vorbereitungen für das Mittagessen
11.00 – 13.00 Uhr     Taido
13.00 – 14.00 Uhr     Mittagessen (vegetarische Gerichte)
15.30 – 17.45 Uhr     Stock und Schwert, Taido
18.00 – 19.00 Uhr     Abendessen (Brot, Suppe u. a.)
19.20 – 20.30 Uhr     Sotaiho, Meditation, Oberton

Jeder Lehrgang hat sein eigenes Thema. Dieses Jahr stand ein Spruch von Nakamura Tempu Pate:

Das Versprechen des Tages

Das Versprechen desTages
Text von Nakamura Tempu

Eine ältere Übersetzung aus dem japanischen klingt so:

Ohne Ärger, Furcht und Schmerz, aufrichtig, mit gutem Willen und Freude, mit Kraft, Mut und Glauben erfülle ich heute meine Aufgaben des Lebens.

Nie verliere ich den Frieden und die Liebe und lebe lebe als authentisches menschliches Wesen.

All das verspreche ich heute mir selber.

Ein „Kurlaub“ hat seine Wirkung. Man kann sich erholen, Kraft tanken, die Kondition wieder aufbessern, angenehme Gespräche mit netten Leuten führen…

Den Erholungswert kann man vielleicht in dem Bild unten angedeutet sehen. Freudige Bewegung, Spaß, junges Aussehen…

Wie alt ist Ulli?
Kenji und Ulli

Vegetarische Vollverpflegung ist inclusive!

Stilleben
Stilleben zur Mittagszeit

Frühstück, Mittagessen, Abendessen – alles vegetarisch und selbst hergestellt, in hoher Qualität – Herz (oder Magen) was willst du mehr?

Vegetarisches Essen - Taido
Vegetarisches Mittagessen beim Taido-Lehrgang

Hier als Beispiel das Rezept einer typisch japanischen Suppe beim Mittagessen:

Misosuppe – Rezept von Ulla Hayashi

Misosuppe
für ca. 4 Personen

2(3) Mairübchen mit Blättern
¼ Tofu
2 Eier
Miso
(aus Asia-shop oder Bioladen)

Gemüsebrühwürze

Die Mairübchen in Stifte schneiden (ca. 5-8 mm stark).
Die Blätter klein hacken und zur Seite legen.
Das Tofustück in kleine Würfel schneiden.
Wasser für Suppe in einen Topf füllen (für 4 Personen). Etwas Gemüsebrühwürze, den Tofu und die Mairübchenstücke dazugeben und weichkochen (5-10 Min).

Wenn die Rübchenstücke fast weich sind das Miso dazugeben:
Suppenkelle zur Hälfte mit Miso füllen, in der Kelle das Miso mit der Suppenbrühe vermischen und dann zur Suppe geben. Abschmecken, ob es salzig und würzig genug ist, sonst noch mehr Miso dazu geben.

Noch einmal kurz aufkochen lassen, dann die Eier in der Suppe verschlagen und anschließend die gehackten Mairübchenblätter dazu geben. Kurz ziehen lassen und dann genießen.

Nicht bei jedem Lehrgang, aber immer wieder findet eine Gürtelprüfung statt. In diesem Jahr stellte sich Timm aus der Gegend von Heilbronn der DAN-Prüfung. DAN-Prüfung am 31. Dezember um die Mittagszeit! Für uns als Zuschauer war das eine sehr interessante Vorführung, für Timm eine spannende Situation.

Timm erhielt von Kenji den 1. DAN. Einen schöner Jahres-Abschluss.

Timm´s DAN – Prüfung als Abschluss

Timm und Alex
Timm´s DAN – Prüfung – Uke Alexander
Taido-Prüfung
Timm´s DAN – Prüfung – Uke Robert

 

Das Titelbild ist ein Ausschnitt aus dem „neuen“ Rollbild von Kenji. Vermutlich ist es von Katsushika Hokusai. Es stellt einen Shinto-Gläubigen beim Misogi-Ritual unter einem Wasserfall dar.

Bitte auf das Bild klicken – das Bild öffnet sich in einem neuen Tab in einer besseren Qualität.

Misogi - Rollbild vermutlich von Katsushika Hokusai
Misogi – Rollbild vermutlich von Katsushika Hokusai

Ein freundliches Wort vertreibt den Zorn – the train story

True Budo is a work of love. It is a work of giving life to all beings, and not killing or struggling with each other. Love is the guardian deity of everything. Nothing can exist without it. Aikido is the realization of love.

Morihei Ueshiba Osensei

Terry Dobson lebte als Uchi Deshi mehrere Jahre im Dojo von Morihei Ueshiba. Er gründete Vermont Aikido um dort Aikido im Sinne von Morihei Ueshiba zu unterrichten. M. Ueshiba sagte ihm:

„You go home and you teach your people this. I want you to explain what Aikido is to the the people of your country. We don´t want war, we want peace. I want you to be a part of this.“

Nach seinem Tod im Jahr 1992, er war nur 55 Jahre alt, erschien 1993 das Buch „It´s a lot like dancing…“ 

It´s a lot like dancing
It´s a lot like dancing

Bereits 1985 erschien von Richard Heckler das Buch „Aikido und der neue Krieger“ mit „Aikidogeschichten“.

Aikido und der neue Krieger
Aikido und der neue Krieger

Eine Geschichte, die mittlerweile sehr bekannt wurde ist die „Train-Story“, die ich hier wiedergeben möchte.

Mein Leben kam an einen Wendepunkt, als ich gerade im Zug durch die Vororte Tokios fuhr. Es war ein lauer Frühlingsnachmittag, und der Waggon war verhältnismäßig leer — ein paar Hausfrauen auf Einkaufsbummel, ihre Kinder im Schlepptau, einige wenige alte Leute, ein paar Barkeeper, die ihren freien Tag hatten und eifrig eine Rennzeitung studierten. Der wackelige alte Zug klapperte monoton die Schienen entlang, während ich abwesend auf die eintönigen Häuser und staubigen Hecken hinausblickte. Auf einem verschlafenen kleinen Bahnhof öffneten sich die Türen, und dann zerriss die lärmende Stimme eines Mannes, der aus voller Brust schrie, die schläfrige Stille des Nachmittags. Laute, unflätige, grobe Flüche füllten die Luft. Die Türen begannen sich eben wieder zu schließen, als der Mann, noch immer brüllend, in den Waggon gestolpert kam. Er war stämmig, ein betrunkener, unglaublich schmutziger japanischer Arbeiter. Seine Kleidung starrte vor eingetrocknetem Erbrochenem, sein Haar war verfilzt und voller Dreck. Seine Augen waren rot und blutunterlaufen, und er platzte fast vor Hass und Wut. Unverständliches Zeug vor sich hin schreiend, holte er zum Schlag aus auf den ersten Menschen, der ihm unter die Augen kam — eine Frau mit einem Baby im Arm. Der Schlag traf ihre Schulter nur halb, reichte jedoch aus, um sie quer durch den Waggon in den Schoß eines älteren Paares zu schleudern. Es war ein Wunder, dass dem Kind nichts zustieß. Das Paar sprang auf und hastete zum hinteren Ende des Waggons. Jetzt wollte der Arbeiter die davoneilende betagte Großmutter in den Rücken treten. »Du verdammte alte Hure«, grölte er, »ich tret dich in den Arsch!« Er verfehlte sie, und die alte Dame konnte sich in Sicherheit bringen. Außer sich vor Wut, packte der Betrunkene nun den Metallpfosten in der Mitte des Waggons und versuchte, ihn aus seiner Verankerung zu drehen. Ich konnte sehen, dass er sich geschnitten hatte, denn seine Hand blutete. Der Zug ratterte weiter; die Fahrgäste waren starr vor Angst. Ich stand auf.
Ich war damals noch jung und ziemlich gut in Form. Ich maß über 1,80 Meter, wog 2 Zentner und hatte drei Jahre lang täglich acht Stunden Aikido trainiert. Ich ging vollkommen im Aikido auf. Ich konnte gar nicht genug üben. Besonders das härtere Konditionstraining mit den hartgesottenen College-Sportlern hatte es mir angetan, bei dem es nur so Zähne auf den Boden hagelte. Ich hielt mich für einen zähen Brocken. Üblerweise hatte ich mein Können noch nie in einem echten Kampf erproben können. Uns war streng untersagt worden, Aikido-Techniken in der Öffentlichkeit anzuwenden, außer wenn es zum Schutz anderer unbedingt nötig sein sollte. Mein Lehrer, der Begründer des Aikido, lehrte uns jeden Morgen, dass Aikido gewaltlos sei. »Aikido«, wiederholte er immer wieder, »ist die Kunst der Versöhnung. Vom Aikido Gebrauch zu machen, um sich selbst zur Geltung zu bringen oder sich über andere Leute zu erheben heißt, den Zweck des Übens vollkommen zu verkennen. Unsere Aufgabe ist es, Konflikte zu lösen, statt sie zu verschärfen.« Ich lauschte natürlich seinen Worten und ging sogar ein paar Mal auf die andere Straßenseite, um herumlümmelnden Punkerscharen auszuweichen, mit denen ich in eine hübsche Schlägerei hätte verwickelt werden und meine Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Dabei sehnte ich mich im Grunde meines Herzens nach einer Situation, in der ich mit Recht Unschuldige verteidigen und Schuldige fertigmachen konnte. Und genau diese Situation war jetzt eingetreten. Ich war überglücklich. »Meine Gebete sind erhört worden«, dachte ich im stillen, als ich mich erhob. »Dieser … dieser … Schweinekerl ist betrunken und gemein und gewalttätig. Er stellt eine Bedrohung der öffentlichen Ordnung dar und wird noch jemanden verletzen, wenn ich ihn nicht hinausbefördere. Hier werde ich wirklich gebraucht. Moralisch habe ich grünes Licht.«
Als er mich aufstehen sah, warf mir der Betrunkene trübe einen prüfenden Blick zu. »Aha!« brüllte er, »ein haariger Weichling aus dem Ausland braucht eine Lektion in japanischem Benimm!« Ich griff zur Halteschlaufe über mir, als hätte ich das Gleichgewicht verloren, und mimte Unbekümmertheit. Dann sah ich ihn mit einem scharfen, verachtungsvollen Blick an, der ihm in sein besoffenes Hirn drang wie glühende Kohle in nassen Sand. Diesen Kerl würde ich auseinandernehmen. Er war vierschrötig und bösartig, aber betrunken. Ich war kräftig gebaut und dazu noch durchtrainiert und absolut nüchtern. »Du willst ’ne Lektion, du Arschloch?« grölte er. Ich blickte ihn kühl an, ohne ein Wort zu sagen, und spitzte dann die Lippen, um ihm einen netten kleinen Tuntenkuß zuzuwerfen. Er sammelte sich zum Sturm gegen mich. Er würde gar nicht merken, was ihn eigentlich umlegte.
Einen Sekundenbruchteil, bevor er losstürmte, rief jemand: »He!« Es war ein lauter Schrei, fast ohrenbetäubend, und doch, wie ich mich erinnere, mit einem seltsam heiteren, lockeren Unterton — als hättest du mit einem Freund zusammen eifrig etwas gesucht und er wäre plötzlich fast darüber gestolpert. Ich wandte mich nach links, der Betrunkene schwang nach rechts. Wir starrten beide einen kleinen alten Mann an. Er muss über siebzig gewesen sein, dieser winzige Herr in makellosem Kimono und Hakama. Er übersah mich völlig und strahlte nur vergnügt den Arbeiter an, als hätten sie ein höchst wichtiges, angenehmes Geheimnis miteinander.

It´s a lot like dancing...
It´s a lot like dancing…

»Komm mal her«, sagte der alte Herr mit jovialem Ton und winkte den Betrunkenen zu sich. »Komm her und erzähl ein bisschen mit mir.« Auf sein Handzeichen hin folgte ihm der große Mann wie eine Marionette am Faden. Er war etwas unsicher, aber immer noch voller Wut. Er pflanzte sich vor dem kleinen alten Mann auf und reckte sich drohend über ihm. »Was zum Teufel willst du denn, du alter Scheißer?« röhrte er und übertönte damit das Klappern der Räder. Er kehrte mir jetzt den Rücken zu. Ich beobachtete seine Ellenbogen, die wie zum Zuschlagen gebeugt waren. Wenn sie sich auch nur einen Millimeter bewegten, würde ich ihn auf die Bretter schicken. Der alte Herr strahlte den Arbeiter weiterhin an. Nicht die Spur Angst oder Unmut war ihm anzusehen. »Was hast du getrunken?« fragte er harmlos mit vor Interesse funkelnden Augen.
»Ich hab‘ Sake gesoffen, mach doch deine gottverdammten Triefaugen auf«, erklärte der Arbeiter lauthals, »aber was geht dich das an?! « »Das ist ja wundervoll«, sagte der alte Mann erfreut, »ganz wundervoll! Denn, weißt du, Sake mag ich gar zu gern. Jeden Abend wärmen meine Frau (sie ist 76, musst du wissen) und ich uns ein Fläschchen Sake und nehmen es mit in den Garten hinaus, und da sitzen wir dann auf der alten Bank, die der Schüler meines Großvaters für ihn angefertigt hat. Wir schauen zu, wie die Dämmerung fällt, und sehen nach unserem Kakipflaumenbaum. Mein Urgroßvater hat diesen Baum gepflanzt, weißt du, und wir machen uns Sorgen, ob er sich wohl von den Hagelstürmen erholt, die wir letzten Winter hatten. Kakipflaumenbäume gedeihen nach Hagelstürmen nicht besonders gut, obgleich ich sagen muss, dass unserer sich besser gemacht hat als erwartet, und das trotz des schlechten Bodens. Nun, wie dem auch sei, wir nehmen unser kleines Fläschchen Sake mit hinaus und genießen den Abend bei unserem Baum. Sogar wenn es regnet!« Er sah den Arbeiter strahlend an und zwinkerte mit den Augen, glücklich darüber, sich so gut zu unterhalten.
Bei der Anstrengung, den detaillierten Ausführungen des alten Mannes zu folgen, nahm das Gesicht des Betrunkenen allmählich weichere Züge an. Langsam öffneten sich seine Fäuste. »Tja«, sagte er, als der alte Herr geendet hatte, »ich mag Sake auch …« Und er hielt nachdenklich inne.
»Ja«, bestätigte ihm der alte Mann lächelnd, »und ich bin sicher, du hast eine wunderbare Frau.«
»Nein«, entgegnete der Arbeiter und schüttelte traurig den Kopf. »Keine Frau.« Er ließ den Kopf hängen und schwankte leise im. Rhythmus des Zuges. Und dann fing der große Kerl ganz sacht zu schluchzen an. »Keine Frau«, stieß er klagend hervor, »kein Heim, keine Kleidung, kein Werkzeug, kein Geld, und jetzt auch keinen Platz zum Schlafen. Ich schäme mich so!« Tränen kullerten ihm die Wangen hinab, und reine Verzweiflung erschütterte seinen Körper. Oben über dem Gepäcknetz pries ein Plakat in Vierfarbdruck die Vorzüge des luxuriösen Vorortlebens an. Diese Ironie war schon fast zu viel. Und auf einmal schämte ich mich. Ich fühlte mich in meinen sauberen Kleidern und in meiner großspurigen demokratieverbrämten Selbstgerechtigkeit schmutziger, als der Arbeiter je sein konnte.
»0 je o je«, sagte der alte Mann nun beschwichtigend und voller Mitgefühl, aber offenbar mit ungebrochener Heiterkeit, »das ist in der Tat eine missliche Lage. Warum setzt du dich nicht hierher und erzählst mir alles?«
Gerade da hielt der Zug an meiner Station. Der Bahnsteig war gedrängt voll, und die Menschenmenge quoll in den Zug hinein, sowie sich die Türen öffneten: Ich suchte mir einen Weg nach draußen und warf dabei einen letzten Blick zurück. Der Arbeiter hing wie ein Sack auf dem Sitz, den Kopf auf dem Schoß des alten Mannes. Der alte Herr schaute gütig auf ihn herab, mit seligen Augen voller Freude und Mitleid, und eine Hand streichelte den filzigen, dreckigen Haarschopf.
Als der Zug aus dem Bahnhof fuhr, setzte ich mich auf eine Bank und versuchte, mir das Erlebnis noch einmal zu vergegenwärtigen. Ich sah, wie das, was ich mit Muskelkraft hatte bewältigen wollen, mit einem Lächeln und ein paar freundlichen Worten beigelegt worden war. Ich erkannte, dass ich endlich praktisches Aikido gesehen hatte und dass das Wesentliche dabei wirklich Versöhnlichkeit gewesen war, wie der Meister gesagt hatte. Ich kam mir dumm, brutal und roh vor. Ich wusste, dass ich Aikido mit einer vollkommen anderen Geisteshaltung üben musste. Und ich wusste, dass es sehr lange dauern würde, bis ich wirklich als Wissender über Aikido oder Konfliktlösung reden konnte.

A Mind to serve for the peace of all human beings in the world is needed for Aikido and not the mind of one who wishes to be strong or practices only to defeat an opponent.

Morihei Ueshiba Osensei

Das Beitragsbild wurde von Riki Moss aufgenommen.

Die Zitate sind dem Buch „It´s a lot like dancing…“ entnommen.

Kampfkunst als erzieherisches Hilfsmittel zur menschlichen Entwicklung

Das Studium der Kampfkünste ist ein Studium unserer Selbst

 

Dieser Text ist eine Übersetzung einer Rede von Gaku Homma, einem Schüler von Morihei Ueshiba, die er bei einer internationalen Konferenz von Kampfkunstverbänden (Martial Arts Federations for World Peace Conference) am 23. März 1997 in Washington DC hielt.

Vielen Dank. Zunächst möchte ich dem Organisationsteam, das mir diese Gelegenheit gegeben hat, meine tiefste Dankbarkeit ausdrücken. Ich fühle mich sehr geehrt, daß ich die Chance habe, die vielen Kampfkünstler zu treffen, die sich heute hier versammelt haben.

Das Thema, über das zu sprechen ich gebeten wurde, lautet: „Kampfkunst als erzieherisches Hilfsmittel zur menschlichen Entwicklung“. Ich möchte gern meine Ansichten zu diesem Thema mit Ihnen teilen. Bitte halten Sie es mit mir aus.

Zunächst überlegen Sie bitte, was amerikanische Leute dazu veranlaßt, Ihr Dojo anzurufen, genauer gesagt, was veranlaßt sie, sich zum ersten Mal für Kampfkünste zu interessieren?

Filme … Hollywoods Versionen von „Kampfkunst“-Filmen. Fiktive Action-Filme, die sogar aus Schildkröten Helden machen, indem für den amerikanischen Geschmack ein wenig Senf und Ketchup beigefügt wird, sogar noch mit Seetang umwickelt, damit sie orientalisch bleiben. Diese Filme bringen Stars hervor, und bald erscheint eine entsprechende Produktreihe dazu auf dem Markt.

Diese amerikanisch aufgezogenen Kampfkünste sind in den USA sehr populär geworden. Sie wurden im Bewußtsein der Öffentlichkeit als authentische, wahre Formen von Kampfkunsttraining akzeptiert. Filmstars wie Bruce Lee, Jackie Chan, Chuck Norris, Bill Wallace, Pat Morita und Steven Seagall wurden alle als echte Kampfkünstler akzeptiert. Ich entschuldige mich, wenn Sie diese Leute mögen.

Gaku Homma - Children and the Martial Arts
Gaku Homma – Children and the Martial Arts

Seit solche Action-Filme in Mode gekommen sind, stehen die Telefone in den Dojos im ganzen Land nicht mehr still. Angeregt davon, wie Pat Morita in einem zweistündigen Film aus einem problematischen Kind einen Jugend-Champion machte, schleppten viele Eltern ihre Kinder in Scharen ins nächste Dojo. Es macht nichts, daß Pat Morita nach eigenem Bekunden während der Produktion der Filme nur acht Stunden Karate geübt und ansonsten nie zuvor oder seitdem trainiert hat. Eltern übersehen hier etwas sehr Wichtiges. Statt dessen hoffen sie, daß das, was sie in den Filmen gesehen haben, Wirklichkeit wird, daß es irgendeine Möglichkeit gibt, unmögliche Dinge zu realisieren.

Steven Seagall führt im Namen der Gerechtigkeit gewalttätige Handlungen aus.

Seine Ausführungen haben mit den Lehren und Techniken des Aikido nichts zu tun

Seit dem Anlaufen des letzten Films von Steven Seagall stehen junge Männer mit Pferdeschwänzen, die Seagall nachahmen, vor meinem Dojo Schlange. Diese Schüler möchten lernen, ebensolche gewalttätigen Handlungen auszuführen, wie sie sie bei Steven Seagall in seinen Filmen gesehen haben. Sie wollen nicht Aikido lernen.

Solche Filme haben eine noch viel bedrohlichere Auswirkung auf die Kampfkunst-Welt in Amerika. Kampfkunst-Lehrer haben angefangen, Schülern Techniken beizubringen, die die Handlungen, die sie in den Filmen gesehen haben, kopieren. Unter solchen Einflüssen haben diese Lehrer den Ursprung ihrer Künste verloren. Ich bin von diesem Phänomen sehr enttäuscht.

Heutzutage hängen Dojos in Amerika Poster von populären Filmen auf und werben mit „Ninja“- oder „Power Ranger“-Techniken – Techniken, die sie nie zuvor unterrichtet haben, die aber nun Eltern dazu bewegen, ihre Kinder dorthin zu bringen. Dojo-Philosophie wurde zu einer Philosophie geschäftstüchtigen Marketings, was rein gar nichts mit der ursprünglichen Philosophie der Kampfkünste zu tun hat.

Es ist keine Übertreibung zu sagen, daß Hollywood heute das Hauptquartier für Kampfkünste in Amerika ist und daß die oberste Philosophie für „Hollywood-Kampfkünste“ nichts anderes ist als nur leicht kaschierte Gewalt – Kampfkunst nur dem Namen nach.

Als ich eines Abends den Fernsehkanal wechselte, stieß ich auf einen Film mit John Wayne.

Der Kampfstil in den Filmen dieser Ära war ein ganz anderer als heute. Cowboys zogen ihre Jacken aus, krempelten die Ärmel hoch und holten ein paarmal nacheinander aus. Sie benutzten niemals Dreh- oder Sprungtritte und erledigten einen Gegner auch nicht durch einen Fußstoß ins Gesicht.

In jenen alten Tagen der Cowboys endete ein Kampf damit, daß beide Parteien ihre Hüte aufhoben, den Staub runterklopften und mit Würde davongingen.

Heute sind Filme anders. Man sieht Techniken aus den Kampfkünsten in jeder Kampfszene, nicht nur in Kampfkunst-Filmen.

Ebenso wie in den Hollywood-Filmen hat sich über die Jahre auch der Grad der Gewalt im Alltag laufend erhöht. Dieser Anstieg der Gewalt hat einen schädlichen Effekt auf das Allgemeinverständnis von Anstand. Das Amerika so wie zu Zeiten von John Wayne existiert heute nicht mehr.

Bevor wir über Kampfkünste, Erziehung und menschliche Entwicklung in Amerika sprechen, müssen wir uns an die soziale Verästelung der Kampfkünste in Amerika erinnern. Wir als Kampfkünstler müssen unsere persönliche Verantwortung in diesem Bereich bedenken. Wenn wir diesen Aspekt ignorieren, wird der wahre Geist der Kampfkünste im Wertewandel des modernen Amerika verschwinden wie Sandburgen. Kampfkunst-Unterricht sollte eine tiefe und dauerhafte Qualität und Philosophie beinhalten. Wir sollten eine Linie ziehen zwischen Hollywood und dem Unterricht in den Kampfkünsten. Leute, die Kampfkünste unterrichten, und Leute, die diese üben, sind in erster Linie menschliche Wesen. Leute machen Kampfkünste, Kampfkünste machen nicht Leute. Leute verbessern Kampfkünste, Kampfkünste verbessern nicht Leute.

In allen Epochen haben sich die Kampfkünste verändert und in Einklang mit den Veränderungen in Werten, Moral und Ethik der Leute, die sie ausüben, entwickelt. Diese Veränderungen sind an sich in jeder beliebigen Gesellschaft mit dem historischen, politischen, religiösen und sozialen Hintergrund der jeweiligen Zeit verbunden.

Der „japanische Geist“ und der „Kamikaze-Gedanke“ während des Zweiten Weltkrieges in Japan sind ein Beispiel dafür, wie Unterricht in den Kampfkünsten so gedreht werden kann, daß ein bestimmtes Ziel unterstützt wird. Im Ergebnis wurden nicht nur eine Menge Leute nach vorne in den Tod gestoßen, sondern es wurden auch viele Leute in den benachbarten Ländern geopfert.

Dies verstärkt die These, daß Kampfkünste nicht notwendigerweise Menschen gedeihen lassen – Menschen haben die Macht, Training in den Kampfkünsten gut oder schlecht zu machen.

Wir müssen uns der Tatsache bewußt werden, daß das Studium der Kampfkünste ein Studium unserer Selbst ist. Wir haben hier heute eine Menge Kampfkünstler mit unterschiedlichem Hintergrund, daher werde ich nicht auf Besonderheiten anderer Kampfkünste eingehen. Da mein technischer Hintergrund die Kunst des Aikido ist, möchte ich mich auf Theorie und Philosophie der Kampfkünste aus Aikido-Sicht konzentrieren.

Morihei Ueshiba, der Gründer des Aikido, hat gesagt, daß das Training der Kampfkünste auf Liebe und misogi-waza basiert. Misogi-waza läßt sich übersetzen als „Übungen, um sich von ‚jyaki‘ (ein seit Urzeiten in Japan überliefertes Konzept) zu befreien“. Jyaki kann übersetzt werden als „negative Geisteshaltung, die materielles Verlangen verfolgt, das Verlangen nach Ruhm, das in Haß und Eifersucht etc. ausartet“.

Alle von uns, die in dieser modernen Gesellschaft leben, haben zu einem gewissen Grad jyaki. Die Leute suchen, leiden und mühen sich ab, versuchen, sich auf etwas außerhalb ihrer Selbst zu verlassen, um ihren Geist zu heilen. Viele Leute beginnen ihr Studium der Kampfkünste, um ihre inneren Kämpfe durch ein Streben nach Selbstdisziplin, Selbstvertrauen und Selbstverteidigung etc. zu überwinden. Sie suchen verzweifelt nach einer Art innerem Frieden, und Kampfkunst-Lehrer versuchen, ihnen diesen zu bieten. Ich glaube trotzdem, solange eine Person sich bemüht, eine Antwort auf die eigene Verwirrung zu finden und das eigene Verlangen zu befriedigen, wird sie keinen bleibenden Frieden finden.

Nach den ursprünglichen Prinzipien einer Ausbildung in den Kampfkünsten sollte man kein Bedürfnis zur Suche haben, sondern einen Geist, der keiner Suche bedarf. Auf diese Weise wird misogi geübt.

Gaku Homma - Aikido for Life
Gaku Homma – Aikido for Life

Am ersten Trainingstag sage ich meinen neuanfangenden Schülern immer: „Danke, daß Ihr Euch die Mühe gemacht habt, hierher zu kommen. Ich bin sehr glücklich, Euch zu sehen. Ihr braucht keine Selbstdisziplin, Selbstvertrauen und Selbstverteidigung. Ihr seid in Ordnung genau so, wie Ihr seid. Die Tatsache, daß Ihr nach einem langen und anstrengenden Tag hierhergekommen seid, um Euch selbst zu verbessern, ist vollkommen ausreichend.

Ein Dojo sollte kein Ort sein, der versucht, Menschen mit Antrieb zu ständiger Verbesserung umzuformen, sondern ein Ort, an dem Leute, die eine innere Unruhe verspüren, von dieser Belastung befreit werden können

Das Üben der eigentlichen Techniken in den Kampfkünsten ist nichts anderes als ein Mittel, dies zu erreichen. Durch Wiederholung und hartes Training werdet Ihr Eure eigenen Grenzen als Teil der Natur erkennen. Diese Erkenntnis allein erlaubt es einem, sich wieder am Leben zu erfreuen und sich von allen Formen von jyaki zu befreien. Diese Befreiung ermöglicht die Eröffnung einer Welt mit unbegrenzten Möglichkeiten. Von dort aus kann man sein wahres Selbst finden, jenseits von Selbstdisziplin, Selbstvertrauen und Selbstverteidigung. Ich glaube daran und übe weiterhin jeden Tag.“

Wir stehen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert, und da gesellschaftliches Leben und menschliche Beziehungen immer komplexer werden, ist eine positive Erziehung und Ausbildung in den Kampfkünsten ebenso wie Religion heutzutage ein wichtiges Element für die Menschen.

Trotzdem entstehen viele Probleme, die nicht allein durch Studium von Kampfkünsten oder Religion gelöst werden können. Kampfkünstler sind in erster Linie Menschen, bevor wir also zu Leitfiguren werden können, müssen wir unser Wissen in vielen Bereichen erweitern. Wir müssen die Wahrheit der Geschichte studieren, in vielen Bereichen des Lebens Erfahrungen sammeln und diese mit vielen Leuten teilen, um unser Verständnis des Mensch-Seins zu vertiefen. Wir haben unsere Rolle als vorbildliche Mitglieder der Gesellschaft zu erfüllen, nicht nur als Kampfkünstler. Wir müssen an uns selbst arbeiten, um Leitbilder für andere zu werden, ohne von zeitweiligen Begierden abgelenkt zu werden.

Wir Menschen wurden alle von der Natur aufgezogen, um zu werden, was wir sind. Es ist nicht Sinn der Kampfkünste, daß die Leute die uns gegebenen Fähigkeiten und Kräfte nutzen, um sich miteinander zu vergleichen oder zu kämpfen. Es handelt sich nicht nur um eine Lehre, die einer nach Antworten suchenden Person erlaubt, einen kämpfenden Geist zu entwickeln, und einen auf das Kämpfen mit seinen Fäusten vorbereitet.

Ich glaube, dass es das ursprüngliche Erziehungsideal der Kampfkünste ist, wie man Anteil nimmt, versteht, hilft, vertraut, vergibt und voneinander lernt.

Die Kampfkünste wurden als zweischneidiges Schwert bezeichnet. Da der Effekt der Ausbildungsphilosophie der Kampfkünste so eine große Wirkung hat, müssen wir behutsame Anleitungen geben und sorgfältige Lehrer sein.

Ich denke, daß wir zunächst in uns selbst gehen und nachdenken müssen, um die Geistesgegenwart zu erreichen, die Entwicklung der Kampfkünste als erzieherisches Hilfsmittel zur menschlichen Entwicklung voranzutreiben. Dies ist Teil unserer Mission.

Vielen Dank,

Gaku Homma, Gründer des Nippon Kan

 

Vielen Dank an Homma Sensei für die Genehmigung zur Übersetzung und Veröffentlichung auf meinen Seiten (Markus Wiese). Die englische Version findet man auf den Seiten von Hommas Dojo „Nippon Kan“.

© Markus Wiese

Letzte Aikidoprüfung in Roth

Bilder von der letzten Prüfung im Dojo in Roth

Bei herrlichem  Wetter fand am 12.07.2015 die Sommerprüfung statt. 10 Aikidokas taten zur Prüfung an. Die Vorführungen waren erstaunlich.

Ergänzend zu dem Zeitungsartikel aus dem Fränkischen Tag, s. u. hier noch ein paar Fotos.

 

 

Der Umzug steht bevor

Wie im echten Leben – Veränderungen müssen sein

 

Die schlechte Nachricht:

Leider hat die Familie Kießling unseren Übungsraum gekündigt. Sie brauchen den Raum für sich.

Die gute Nachricht:

Gott sei Dank haben wir trotz einiger Schwierigkeiten eine neue Bleibe gefunden:

Unser neuer Übungsraum ist im

 

Dojo von Herbert Wagner

Pferdsfeld 14, 96250 Ebensfeld

Dojo von Herbert Wagner, Pferdsfeld
Dojo von Herbert Wagner, Pferdsfeld

 

Am Verein und seiner Organisation ändert sich nichts. Die Trainingszeiten bleiben wie bisher.

 

 Erstes Training im neuen Dojo

04.09.2015 um 17:30 Uhr

Im August findet kein Training statt. Am 1. August wollen wir unseren Raum in Roth ausräumen.

Weitere Arbeiten fallen nicht an.

Wir können sogar auf neuen Matten trainieren, weil Herbert den Boden erneuert. Bernhard unterstützt ihn in der zweiten Augustwoche dabei.

 

Wir freuen uns darauf, mit Euch im neuen Dojo zu trainieren.

Junge Aikidolehrer braucht das Land

 Nadine und Jule als Aikidolehrer

In den Osterferien sind Ulli und ich oft unterwegs. Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten:

  • das Aikido-Training entfällt
  • jemand anderes hält das Training

Dieses Jahr hatten wir eine sehr interessante und überraschende Problemlösung.

Nadine und Jule erklärten sich bereit, eine Trainingseinheit zu übernehmen.

Vorbereitung ist wichtig!

Das wissen die beiden jungen Damen natürlich und überlegten sich, welche Übungen und Techniken sie in dieser Einheit zeigen und durchführen wollen. Also:

  1. Schritt – eine Liste mit Übungen wurde erstellt
  2. Schritt – die Trainingseinheit wurde mit Blick auf die zur Verfügung stehende Zeit durchgespielt
v.l.n.r. Jule und Nadine
v.l.n.r. Jule und Nadine

Die Überraschung

Zum Training erschienen insgesamt 9 trainingswillige. Darunter mehrere Erwachsene und sogar ein DAN-Träger.

Aus meiner eigenen Anfangszeit als Aikidolehrer weiß ich noch sehr gut wie sich das anfühlt. Ich war damals 4. oder 3. Kyu, als unserer Lehrer ein Jahr Auszeit nahm, um sich fortzubilden. Da das Training weitergehen musste, übernahm ich die Trainingseinheiten, ohne vorherige Erfahrung als Lehrer. Die erste Unterrichtseinheit lief richtig gut. Ich war gut vorbereitet, alle Schüler die kamen, kannte ich gut und sie waren auch nicht weiter als ich. Bei der zweiten Unterrichtseinheit kam ein Neuer. Er war sehr früh da, so dass Zeit war sich mit ihm zu unterhalten. Er packte seinen Anzug aus, dann seinen Hakama und seinen schwarzen Gurt. Hakama und Gurt waren schon einigermaßen zerschlissen. Wie ich dann erfuhr, war er zweiter DAN und trainierte bis dahin 4 mal in der Woche. Für mich war das ein gehöriger Schock. Als Anfänger sollte ich nun ein Training halten, in dem ein 2. DAN anwesend war. Das ging ja irgendwie gar nicht. Am liebsten wäre ich wieder gegangen, aber das ging ja auch nicht. Der Neue war auch nicht bereit, das Training zu halten – war ja auch verständlich. Also musste ich in den sehr sauren Apfel beißen. Das Training lief trotz gehöriger Vorbehalte gut und im Lauf der Monate gewöhnte ich mich daran, dass der Neue ebenfalls regelmäßig ins Training kam.

Im nachhinein sehe ich, dass dies sehr gut für mich war. Ich musste mich auf jede Trainingseinheit entsprechend vorbereiten und lernt dabei viel mehr, als in den „normalen“ Trainingseinheiten als Schüler.

Ähnlich muss es wohl den beiden jungen Aikidokas gegangen sein. Zum Glück waren sie zu zweit, da kann man sich gegenseitig durchaus „stützen“.

Wir freuen uns sehr, dass wir im Verein so engagierte junge Mitglieder haben und hoffen, dass die beiden auch weiterhin so viel Spaß am Training haben wie bisher. Vielleicht ergibt es sich ja wieder, dass ein Training „lehrerlos“ ist.

Über passende Kommentare freue ich mich sehr und beantworte sinnvolle Fragen sehr gerne. 🙂

 

The Basics are only a guiding principle

The Basics are only a guiding principle

 

Your strongest posture is the one that
fits your constitution.

That cannot be taught to you,
you have to find it for yourself.

It is not a question of
widening your stance or narrowing it,
if the truth be told.

But, people will do what is comfortable to them to,
so if you allow them to,
they will just make it up for themselves.

That is why, you must always return to the basics.

This is what is important.

– Gozo Shioda –

Bild von Gozo Shioda aus: Wikipedia

Gemeindeseite des Fränkischen Tag

Aikido-Familientraining e.V. auf „inFranken.de“

Seit kurzem bietet der Fränkische Tag auf seinen Internetseiten inFranken.de Vereinen eine Plattform, Fotos und Beiträge online zu stellen.

Den Verein Aikido-Familientraining e.V. findet man auf den Gemeindeseiten von Lichtenfels – Roth.  Wenn Sie auf unser Logo unterhalb klicken, sind Sie auf der Anmeldeseite im Internet.

Aikido-Familientraining auf der Gemeindeseite des FT

Jeder kann kostenlos dem Verein virtuell „beitreten“ und Bilder, sowie Texte auf unsere Seite stellen, sofern sie mit dem Verein zu tun haben.

Vorraussetzung: Man muss sich auf der Seite inFranken anmelden!

FT01

Das ist aber kein Problem. Es müssen nur ein paar Felder ausgefüllt werden und schon kann es losgehen. Erst mal anklicken, dass man auf den Gemeindeseiten und Kommentaren arbeiten möchte.

FT02

Dann die wichtigsten persönlichen Daten.

FT03

 

Nun kann man virtuelles Mitglied werden und veröffentlichen.

Unter dem Reiter Pinnwand kann man Texte und unter dem Reiter Fotos kann man Bilder posten.

Wir freuen uns auf neue Mitglieder und zahlreiche Beiträge.